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Handelsmonat April

April macht was er will.
Dieser in Deutschland geprägte Sinnspruch findet auch auf die internationalen Märkte Anwendung.
Politisch geprägt war der Monat durch den Brexit: Oper in 4 Akten und Überlänge. Tatsächlich, wen wundert es, gibt es eine auf die lange Bank schiebende Entscheidung im Herbst, gewiss ist es aber nicht.  Die Börsen mögen keine Unentschlossenheit innerhalb politischer Strukturen.  So wurde der internationale Handel mal mehr mal weniger mit starken Auf- und Ab-Bewegungen konfrontiert.
Der Eine hat zum falschen Zeitpunkt gekauft und der Andere zum falschen Zeitpunkt verkauft.  Je nachdem, wer auch immer gerade im Unterhaus sprechen durfte.  Verlierer gab es viele.  Gewonnen haben die, die aufgrund ihrer Erfahrung die Tragweite des Brexit´s von Anfang an richtig eingeordnet haben.
Hier kurz unsere Zusammenfassung: Der Brexit kommt ohne Vertrag, schadet allen Betroffenen. Der Brexit kommt mit Vertrag, gut für alle Betroffenen.  Neuwahlen und kein Brexit, am besten für die Briten.  Für den Rest der EU akzeptabel, aber eben nur die zweitbeste Lösung.  Die Briten zahlen nicht den vollen Beitragssatz in den EU-Haushalt und hatten schon immer eine egoistische Einstellung in Bezug auf politische Entscheidungen. #SharingIsCaring.

Wirtschaftlich hat die Weltkonjunktur weiter stagniert und auch die ölfördernden Länder haben weniger verdient. Was tun? Verknappen und siehe da, der Ölpreis steigt wieder. So einfach kann Börse sein!
Man muss sich nur einig darüber sein, was der kleinste gemeinsame Anspruch ist.  Im Übrigen war der Handel mit Edelmetallen ebenfalls dadurch geprägt. Ich hoffe, dass es keinen Anleger mehr in Deutschland gibt, der an steigende Zinsen glaubt.

Wird wohl erst nach der Schuldenreform kommen, also dann, wenn den hochverschuldeten Ländern ihre Verbindlichkeiten erlassen werden. Japan hat die Diskussion der Zinsen gar in das Jahr 2021 verschoben. Die Federal Reserve bereut jetzt schon die kleinen Zinsschritte vom letzten Jahr und die EZB wird selbst nach der „Draghi-Ära“ die Zinsen bei dem belassen wo sie sind, nämlich bei 0, und das ist alternativlos. Das alles nur, um die Weltkonjunktur anzukurbeln. Und wer geglaubt hat, dass der Zahl 0 eine besondere Bedeutung zukommt, hat sich ebenfalls geirrt. Wir Mathematiker kennen das Minus vor der Zahl, das bedeutet in der Regel Strafzins.
Kommen wir nun endlich zum wichtigen Teil: unsere Monatsanalyse. Die Performance der Levestor-Strategien.

Unser Forex-Handel war insgesamt im Monat April positiv. Das kontinuierliche Anpassen und Warten unserer Strategien zahlt sich aus. Entscheidend bleibt, dass die sehr kurzfristige Veränderung des Marktumfeldes direkt innerhalb unserer Strategien Anwendung findet. In der Variante Levestor Private haben wir 0,8% und der Variante Levestor Pro 1,40% für unsere Kunden verdient. Was erwarten wir vom Wonnemonat Mai? Ein stabiles und positives Ergebnis! Und wie wird der Monat für den Gesamtmarkt ausfallen?

Da fällt mir doch glatt eine weitere Börsenfloskel ein: Buy till May and go away. In diesem Sinne, viel Erfolg.

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